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Dorfentwicklungsplan Schafflund

Ein Jahr Arbeit hat sich gelohnt!

Der Dorfentwicklungsplan Schafflund wurde im ersten Quartal 2018 begonnen und ein Jahr später fertiggestellt. Intensive inhaltliche Arbeit und über 20 Arbeitsgruppen- und Lenkungsgruppensitzungen haben in den sechs identifizierten Handlungsfeldern abgestimmte Entwicklungsziele für die nächsten 10 Jahre erarbeitet. Insgesamt 26 Projewkte für die Entwicklung des Dorfes wurden identifiziert, davon 15 Schlüsselprojekte. Die Gemeinde realisiert nun die Projekhte mit der Priorität "hoch" in den nächsten Jahren. Die Umsetzung hängt natürlich auch von der Verfügbarkeit der Eigenmittel ab. Mehr Informationen gibt es hier

Dorfentwicklungskonzept Alveslohe

Alveslohe steht vor großen Zukunftsaufgaben. In der Dorfmitte steht eine großflächihge Gewerbebrache für die Entwicklung der Gemeinde zur Verfügung. Das Handlungsfeld Daseinsvorsorge lag daher im Fokus des einjährigen Planungsprozesses. 

Nun sollen auf dem Gelände nach Abriss und Entsiegelung ein Dorf- und Familienzentrum, barrierefrei Wohnungen und Gesundheitsdienstleistungen entstehen. Die Bürgerinnen und Bürger und die Gemeindevertreter haben in mehr als 20 Veranstaltungen und Arbeitskreisen an den Ergebnissen des einstimmig in der Gemeindevertretung beschlossenen Planes eingebracht. Die Grundlage für die zukunftsorientierte Entwicklung der nächsten 10 Jahre ist geschaffen. 

Segeberger Zeitung vom 17.2.2017:

Ortskernentwicklung in Bargfeld-Stegen

Mit dem historischen Dorfanger sowie den entlang der umliegenden Straßen Kayhuder Straße, Nienwohlder Straße und Mittelweg angesiedelten Geschäften und gemeinwohlorientierten Funktionen verfügt Bargfeld-Stegen über einen gewachsenen Ortskern. Dieser Ortskern hat in den vergangenen Jahren einen deutlichen Funktionsverlust erlitten. Als Folge haben sich überwiegend im Mittelweg städtebauliche Missstände durch langjährigen Leerstand von Immobilien, Funktionsverlust von Freiflächen sowie ungeordnete Situationen des fließenden und ruhenden Verkehrs entwickelt.

Dreh- und Angelpunkt aller Überlegungen zur Stärkung des Ortskernes waren dabei die Ideen zur Schaffung und Sicherung eines Lebensmitteleinzelhandels als Nahversorgungszentrum. Dieser Bedarf bestand insbesondere, als dass der ehemals vorhandene Nahversorger geschlossen wurde. Vor dem Hintergrund dieser Ausgangslage ergaben sich für das Ortskernentwicklungskonzept folgende Themen:

  • Wiedereröffnung oder Neuschaffung von Lebensmitteleinzelhandel im Ortskern
  • Schaffung eines geordneten Umfeldes nach Neubau des Feuerwehrgerätehauses
  • Gestaltung des Übergangsbereiches zum historischen Dorfanger
  • Ordnung des ruhenden und fließenden Verkehrs
  • Ökologische Ertüchtigung des Dorfteichs
  • Schaffung der Bedingungen für neue Arbeitsplätze
  • Beseitigung von Leerständen

Das Handlungsprogramm des Ortskernentwicklungskonzeptes bietet für diese Fragestellungen Lösungen an. Es wurde von der Gemeinde bereits vollständig umgesetzt!

Integrierte Entwicklungsstrategie

Die AktivRegion Mitte des Nordens

Flensburger Tageblatt - Samstag, 06.09.2014
Aktivregion mit neuer Strategie
„Mitte des Nordens“ legt Schwerpunkte für die Förderperiode 2014 bis 2020 fest

Harrislee

Die Aktivregion „Mitte des Nordens“ ist für die neue Förderperiode gerüstet. Auf der Mitgliederversammlung der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) wurde die seit April erarbeitete Entwicklungsstrategie einstimmig beschlossen.

„Wir begrüßen Sie im wiedereröffneten Industriemuseum Kupfermühle. Ein Projekt, das durch die Förderung als Leuchtturmprojekt der Aktivregion erst ermöglicht wurde“, sagte Vorstandsmitglied Martin Ellermann zu Beginn der Sitzung. Hans-Heinrich Tramsen, Vorstandsvorsitzender der Aktivregion Mitte des Nordens, erklärte: „Wir haben den ganzen Sommer über hart gearbeitet. Nun können wir mit Stolz unsere Entwicklungsstrategie für die neue Förderperiode zur Abstimmung stellen.“

Die rund 40 Vereinsmitglieder ließen sich zunächst ausführlich über das Werk informieren. Projektleiterin Eva Müller-Meernach stellte die wesentlichen Inhalte vor. Innerhalb der vier Förderschwerpunkte, die das Land vorgibt, wurden neun Kernthemen herausgearbeitet, darunter „Regionale Angebote und Erlebnisse aufbereiten“, „Kompetenzen und Konzepte für den nachhaltigen Umgang mit Ressourcen entwickeln“ und „Schulische und außerschulische Lernorte entwickeln“. Das in den Workshops erarbeitete Leitbild lautet: „Lebendige Orte – Heimat und Lebensperspektive für uns alle!“

Weiterhin wurden die Rahmenbedingungen für die Projektförderung vorgestellt. Die Förderquote soll bis zu 60 Prozent der Nettokosten betragen. Private Träger wie Vereine und Verbände erhalten zwischen 30 und 60 Prozent Förderung. Die maximale Fördersumme wird 150 000 Euro pro Projekt betragen. Die Mindestzuschusssumme beträgt 3000 Euro. Nicht gefördert werden laufende Betriebs- und Personalkosten, Reetdachmaßnahmen und die Umrüstung auf LED-Straßenbeleuchtung.

„Wir konnten viele neue Akteure gewinnen“, sagte Tramsen mit Blick auf den aufwändigen Beteiligungsprozess. Dank der Erfahrung der Projektleiterin Eva Müller-Meernach und deren Team von GLC Glücksburg Consulting sei es gelungen, die umfangreichen Anforderungen des Landes zu erfüllen. Aufgrund der Vorgaben der EU seien umfangreiche Satzungsanpassungen erforderlich gewesen. Diese fanden die Billigung der Mitglieder, und so verabschiedete der Verein die Satzungsänderungen einstimmig.

Im weiteren Verlauf der Sitzung wurden die neuen Mitglieder des Projektausschusses als Entscheidungsgremium gewählt. „Nun können wir die Strategie fristgerecht beim Land Schleswig-Holstein einreichen. Wir hoffen, dass die Strategie dann schnell genehmigt wird, damit wir Anfang 2015 erst das Regionalmanagement ausschreiben und dann zügig die ersten Projekte bewilligen können“, sagte Tramsen.